Fertőrákos, ist 8 km entfernt von Sopron, und ist eine entlang des Ufers des Neusiedlersees liegende längliche Siedlung. Die Geschichte des Dorfes geht bis ins XII Jahrundert zurück. Ihre einzigartige Situation unter den Siedlungen um Sopron herum wurde dadurch bestimmt, dass es immer in Besitzum des jeweiligen Bischofs von Raab gewesen ist. Das Leben der Einwohner wurde grundlegend von dem Steinbruch beeinflusst, welches auf den weichen und leicht verarbeiten Kalkstein basierte. Aus diesem Baumaterial wurden sehr viele Gebäude in Sopron und im nahe liegenden Wien gebaut. Die Erinnerung an diese harte Arbeit behütet der Steinbruch, dessen gewaltige Maße überwältigend sind.

Die Entwickung des Weinbaus wurde von der Landschaft mit seinen Wiesenabhängen und die Vielzahl seiner ideal liegenden Flure, sowie von der mildtätigen Klimaregulierenden Eigenschaft des Neusiedlersees beeinflusst. An die Vergangenheit erinnern uns einige Gebäude, Stauturen, das Bischofschloss, die barocke Kirche, der Pranger und die Überrechte der Stadtmauer.